Written by admin on 12. August 2010 – 10:23
Lackversiegelung bedeutet der Eingriff in die Oberfläche von verschiedenen Materialien. Die Versiegelung dient der Vergütung der Oberfläche und macht die resistent gegen Wasser, Öle, Fette, Kalkablagerungen und Schmutzpartikel.
Die Lackversiegelung schützt den Autolack somit vor Witterungs- und Umwelteinflüssen und sorgt für eine glänzende und spiegelglatte Oberfläche des Lackes.
Bevor die Lackversiegelung aufgetragen wird, muss der Autolack gründlich gereinigt werden. Mit den Fingerspitzen sollten Sie über den Lack gleiten, um eventuelle Unebenheiten aufzuspüren und nach zu reinigen. Zum Auftragen und Abpolieren sind Frottee-oder Mikrofasertücher gut geeignet. Die Lackversiegelung wird bei Raumtemperatur auf das Tuch gegeben und in kreisenden Bewegungen und leichtem Druck auf die Lackoberfläche aufgetragen. Sollten sich noch Polierreste auf dem Lack befinden, werden diese noch abgerieben.
Wenn das Fahrzeug mit Sprühwachs versiegelt wird, unterscheidet sich die Arbeitsweise: Das Wachs wird hierbei direkt auf den Autolack gesprüht und mit dem Tuch abpoliert. Profis verwenden oft das Sprühwachs, da mit dem Produkt und etwas Übung viel Zeit eingespart werden kann und der Lackschutz auch über einen längeren Zeitraum vernünftig ist.
Wird Canaubawachs auf das Auto aufgetragen, ist gewährleistet, dass das Autowachs angewärmt ist und die Karosse eine Mindesttemperatur von 20 Grad aufweist, was das Verarbeiten des festen Wachses enorm erleichtert und einen gleichmäßigen Auftrag ermöglicht.
Insgesamt kann man sagen, dass die Lackversiegelung eine durchaus positive Wirkung auf das Fahrzeug erzielt. Ungeschützt wird der Fahrzeuglack Schäden davontragen. Der Lack wird matt und im schlimmsten Fall rissig.
Die Lackversiegelung sollte die Lackoberfläche idealerweise über einen langen Zeitraum schützen. So werden Sie länger Freude an Ihrem Fahrzeug haben.